Über uns Geschichte Die 80er - Technische Entwicklungen

 
Die 80er - Technische Entwicklungen

Was 1973 begann, ist nicht mehr aufzuhalten, digitale Techniken nehmen allmählich sämtliche Produktionsbereiche der Hansa Luftbild in Besitz; die klassische Kartographie durchläuft einen tief greifenden Veränderungsprozess. Ein erstes Instrument in Richtung Digitalisierung in den 70ern war der digital gesteuerte Zeichentisch Wild Aviotab TA. Er stand bereits 1976 bei der Hansa Luftbild.

Die "Hansa-Luftbild-Informationen" von Mai 1981 bringen folgende Schlagzeile:
"Digitale Kartenherstellung: ...Mittelpunkt des Systems ist eine Rechenanlage PDP 11/70 mit 192 KB Kernspeicherkazität.... An dem zentralen Rechner ist außerdem ein interaktiver Arbeitsplatz, bestehend aus Tektronix-Bildschirm und Digitalisiertisch...Das letzte Glied in der Kette, allerdings im offline-Betrieb, ist die automatische Zeichenanlage Kongsberg 1216, für hoch präzise Reinzeichnungen."
1985 wird unter maßgeblicher Beteiligung der Hansa Luftbild ein Standardisierungsverfahren für die Entwicklung von Color-Infrarotfilmen (CIR) entwickelt, welches eine nahezu konstante Farbwiedergabe und -balance ermöglicht. Dieses Verfahren wird in einer Richtlinie vom Verein Deutscher Ingenieure übernommen und publiziert.
Die Flugzeuge werden erstmalig GPS satellitengestützt navigiert. Die Filmentwicklungsprozesse werden optimiert. Eine ganze Reihe neuer Dienstleistungen werden integriert. Unter dem Schlagwort Geo-Informationssysteme (GIS) werden Leistungen völlig unabhängig vom Luftbild erbracht: Software-Entwicklung, Leitungsdokumentation, Landschaftsplanung u.v.m.
Eine Auswertestation "Intergraph InterMap Analytic", welche seit 1988 bei Hansa Luftbild im Einsatz ist. Die digital aufgezeichneten Daten werden direkt in die Optik eingespiegelt ("Superimposition"). Der Auswerter kann das Luftbild und die erfassten Daten gleichzeitig überlagert sehen.


Color-Infrarotbilder sind besonders hilfreich bei der Beurteilung der Vegetation.