Über uns Geschichte Die 30er - Expeditionsphase

 
Die 30er - Expeditionsphase

Die Idee, die Luftbild-Photogrammetrie als Aufnahmeverfahren in China einzusetzen, entstand 1929 in einem österreichischen Beraterteam beim Wasserbauamt der Provinz Chekiang in Hangchow. Der erste Bildflug fand am 2. Juni 1931 statt, der Auftrag war 1933 abgeschlossen. Das war für China der Anfang der Luftbild -Photogrammetrie.

Aber nicht nur in China war die Hansa Luftbild aktiv. Auch über Grönland (1932) und der Eiswüste der Antarktis (1938/39) sowie bei vielen anderen internationalen Einsätzen fanden Bildflüge statt. Sie hatten oft noch Expeditionscharakter und trugen zum weltweiten Ruf der Hansa Luftbild bei. Die Spuren sind noch heute auf der Landkarte nachzulesen: Die Geßner-Spitze, benannt nach dem ersten Hansa- Luftbild-Chef, oder die Bundermann-Kette, nach Max Bundermann, Vermesser und Fotograf der Hansa Luftbild.

Ohne Flugzeug - kein Luftbild. Die ersten Luftbilder entstanden im 1. Weltkrieg und dienten fast ausschließlich militärischen Zwecken. In den 30er Jahren setzte Hansa Luftbild vorrangig die Junkers W 33 und die Messerschmitt M 18 D ein.


Max Bundermann, Fotograf, während einer Expeditionsreise in der Antarktis

 


Der nach Max Bundermann benannte Höhenzug in der Antarktis: die Bundermann-Kette