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Digital Line Scanner
Die Sensoren sind im Flugzeug über einer Bodenöffnung montiert. Quer zur Flugrichtung werden die Reflexionen bzw. Emissionen der Geländeoberfläche zeilenweise durch CCD-Sensoren aufgenommen oder durch rotierende Spiegel auf einen Sensor gelenkt.
Der Color Line Scanner (CLS) erlaubt die Erfassung mehrerer Spektralbereiche über vier Kanäle (ROT, GRÜN, BLAU und nahes INFRAROT), von denen drei simultan kombiniert werden können. Die erreichbare Bodenauflösung liegt bei 0,5 m. Die Auflösung pro Zeile beträgt 2048 Pixel.
Der Infrared Line Scanner (IRLS) erfasst Wärmestrahlung von 8 - 12 µm der Geländeoberfläche mit hoher Präzision. In dem verwendeten Spektralbereich ist die Transmission der Atmosphäre ausreichend groß, um die thermische Ausstrahlung der Erdoberfläche auch aus großen Höhen messen zu können. Die mittlere Bodenauflösung liegt bei 1,5 m.
Temperaturdifferenzen bis zu 0,1 Grad Kelvin am Boden lassen sich detektieren.
Eine Videokamera kann bei Tageslicht zusätzlich den Flugweg aufzeichnen.
Beide Systeme werden in Kooperation mit der Optimare Sensorsysteme AG eingesetzt.
Technische Parameter der unterschiedlichen Line Scanner:
Infrared Line Scanner
Zeilenfrequenz: 50 Hz (512 Bildpunkte pro Zeile, 1 Byte pro Pixel) Scanwinkel: bis +/- 44° (zum Lot) max. Auflösung am Boden: 1,5 m max. thermale Auflösung: 0,1° K (bei Delta T = 25°K) Spektralbereich: 8 - 12 µm Kühlung des Halbleiterdetektors: Stirling Temperaturregelung der Referenzplatten: Peltier
Color Line Scanner
Zeilenfrequenz: 50 Hz (2048 Bildpunkte pro Zeile) oder 120 Hz (1024 Bildpunkte pro Zeile) Scanwinkel: bis +/- 45° (zum Lot) max. Auflösung am Boden: ca. 0,5 m Sensor: CCD (jedes Farb-Pixel enthält 3 Sensor-Elemente, 7 µm x 21 µm) Spektralbereiche: 420 - 470 nm (Blau), 500 - 570 nm (Grün), 580 - 680 nm (Rot), 720 - 830 nm (nahes Infrarot)
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