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Digitales Geländemodell
Höheninformationen der Geländeoberfläche in einem regelmäßigen Raster bilden ein digitales Geländemodell. Die Qualität eines DGM ist damit direkt abhängig von der Rasterweite und der Datenquelle, aus der es erzeugt wurde. Je nach Anwendung werden noch Informationen über Bruchkanten und Böschungen mit einbezogen. Visualisiert wird das DGM z.B. durch 3D-Drahtgittermodelle mit farbigen Höhenstreifen. Es können aber auch Höhenlinien, Profile, Neigungsmodelle oder Volumenberechnungen daraus abgeleitet werden.
Eine große Rolle spielt das DGM bei der Produktion der digitalen Orthophotos.
Zur Berechnung eines DGM sind ausreichend Höheninformationen erforderlich. Diese werden durch photogrammetrische Auswertung von Höhenpunkten und Bruchkanten in Luftbildern (Vektordaten) oder durch Laser Scanning gewonnen. Das Programm SCOP erzeugt nicht nur das DGM, sondern bietet auch vielfältige Analysen und Visualisierungen.
Durch eine weitgehende Automation wird die photogrammetrische DGM-Messung deutlich kostengünstiger. Mit dem Programm MATCH-T wird zunächst eine flächendeckende, extrem dichte Wolke automatisch ermittelter Höhenpunkte erzeugt. Dies geschieht durch automatische Punktmessung (Korrelation) simultan in mehreren Bildern. Mit einem mächtigen Editierwerkzeug (DT-Master) kann der Operateur die Ergebnisse prüfen und sehr effizient überarbeiten. Höhenpunkte auf Bauwerken oder Vegetation können so bereinigt und Löcher geschlossen werden. Den Abschluss bildet wieder die DGM-Berechnung.
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